Seniorengemeinderätin Christa Eberl, Vizebürgermeister Dr. Florian Kamleitner und Fabian Haider (Ortsteil Mitterau) im Gespräch mit Anrainern: „Engstellen, enge Parkstände und Mischverkehr erfordern klare, praxistaugliche Lösungen – gemeinsam mit den Menschen vor Ort.“
Krems/Mitterau. Im Rahmen der Achtsamkeitskampagne hat die VP Krems einen weiteren Lokalaugenschein diesmal in der Schrebergasse durchgeführt. Aus zahlreichen Rückmeldungen von Anrainern ergeben sich konkrete Hinweise auf Sicherheitsprobleme im Alltagsverkehr: enge Begegnungen zwischen Kfz und Rad, Ausweichmanöver von Radfahrenden auf den Gehsteig im Bereich Schrebergasse 14 und 16, ein Sturz eines Radfahrers, erschwerte Müllabfuhr zwischen dicht geparkten Fahrzeugen sowie zu enge Parkmarkierungen mit Risiken beim Ein- und Aussteigen. Auch für größere Fahrzeuge (Lkw, Einsatzfahrzeuge) und für Kinder auf Rädern entstehen dadurch heikle Situationen. Fabian Haider war als Ansprechpartner für den Ortsteil Mitterau vor Ort und hat die Anliegen aufgenommen.
Fabian Haider (Obmann der VP in der Mitterau): „Viele Menschen in der Mitterau – Senioren, Familien, Kinder – sind hier täglich unterwegs. Sie wünschen sich vor allem übersichtliche Wege, ausreichend Platz und Rücksicht. Wenn Radfahrende mangels Platzes auf den Gehsteig ausweichen oder Parkstände so eng sind, dass Türen kaum gefahrlos zu öffnen sind, steigt das Unfallrisiko. Wir wollen, dass sich alle wieder sicher fühlen – zu Fuß, am Rad und im Auto.“
Die Schrebergasse wurde in der zweiten Jahreshälfte 2025 als Einbahn für den Radverkehr geöffnet ist. Seither häufen sich die Beschwerden von Anrainern und Verkehrsteilnehmern. Es wurde auch der vom Rathausoberhaupt ernannte Geh- und Radbeauftragte involviert. Doch Verbesserungen blieben bis jetzt aus.
Vbgm. Dr. Florian Kamleitner: „Wir setzen in der Achtsamkeitskampagne auf Dialog und Praxisnähe. Was an der Schrebergasse berichtet wurde, sind konkrete Alltagssituationen – vom Radfahrer, der einem Auto ausweichen muss, bis zur Müllabfuhr, die zwischen engen Parkständen manövriert. Unser Vorschlag: als Sofortmaßnahme soll der ursprüngliche Zustand hergestellt werden und danach an einer Verbesserung mit allen Betroffenen gearbeitet werden.“
Um diese rasch zu erreichen hat Seniorengemeinderätin Eberl am 28.01.2026 einen Antrag in den Gemeinderat gebracht. Gefordert wird eine unverzügliche Überprüfung der Verkehrssituation in der Schrebergasse (Bereich Missongasse bis Göttweigergasse) unter Einbindung der Bewohner. Bis zum Abschluss der Prüfung soll zur Vermeidung gefährlicher Situationen die Ausnahme der Einbahnregelung für Radfahrer vorübergehend aufgehoben werden. Dennoch, die SPÖ sieht wie immer keine Dringlichkeit.
Eberl abschließend: „Achtsamkeit im öffentlichen Raum bedeutet, Rücksicht und Sicherheit in den Mittelpunkt zu stellen – besonders dort, wo viele zu Fuß und mit dem Rad unterwegs sind. Mit einer sachlichen Prüfung, den in meinem Dringlichkeitsantrag vorgeschlagenen Schritten und kleinen, gut gesetzten Maßnahmen kann die Schrebergasse spürbar sicherer werden.“
Bild 1: Fabian Haider, Klaus Holnsteiner, Sneiorengemeinderätin Christa Eberl, Karl heindl und Vbg. Dr. Florian Kamleitner beim Lokalaugenschein in der Mitterau © VP Krems




