Während einer kürzlich abgehaltenen Veranstaltung unter dem Motto „Achtsamkeit und Rücksichtnahme im öffentlichen Verkehr“ äußerten die Mitglieder der Seniorenorganisation ihren Ärger und Enttäuschung über den schlechten Zustand der Gehwege abseits der Ringstrasse. Schlaglöcher als Stolperfallen, Engstellen, Hindernisse durch Strassenbeleuchtungsmasten, keine oder verblaste Zebrastreifen, macht den Seniorinnen und Senioren, welche auf Gehhilfen angewiesen sind, die Benutzung der Gehwege oftmals zum gefährlichen Hindernisslauf mit hoher Verletzungs- bzw. Verunfallungsgefahr. Diese Initiative wurde von Josef Edlinger, dem Obmann der NÖs-Senioren Krems-Stadt, ins Leben gerufen und erhielt Unterstützung von Dr. Florian Kamleitner, dem zweiten Vizebürgermeister der Stadt Krems, sowie von der Senioren-Gemeinderätin Christa Eberl.
Die Veranstaltung, die in den Stadtteilen Mitterau und Weinzierl stattfand, war von einer bedrückenden Stimmung geprägt. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer fühlten sich traurig und betrübt über die offensichtlichen Mängel in der Infrastruktur, die insbesondere ältere Menschen und Menschen mit Mobilitätseinschränkungen stark betreffen. Während der Versammlung wurden zahlreiche Beispiele für die unzureichende Zugänglichkeit auf den Gehwegen angeführt. Auch die Auswirkungen auf die Lebensqualität der Senioren und deren Mobilität wurden thematisiert. Viele der Anwesenden berichteten von persönlichen Erfahrungen, die das Gefühl der Isolation und des Alleingelassenseins verstärken.
Die Initiative der NÖs-Senioren zielt darauf ab, die Bevölkerung zu sensibilisieren und zur aktiven Mithilfe aufzurufen. In diesem Zusammenhang wurde ein Aufruf an alle Bürgerinnen und Bürger gerichtet, auffällige Hindernisse und Mängel auf den Gehwegen zu dokumentieren und diese Informationen an die genannten politischen Vertreter;
2.Vzbgm. DI Dr. Florian KAMLEITNER, 02732/801212
Seniorengemeinderätin Christa EBERL, 02732/801-0
sowie an den NÖs-Obmann Krems-Stadt, Josef EDLINGER, 0664 473065131 weiterzuleiten.
Die Seniorenorganisation hofft, dass durch diese Zusammenarbeit zwischen Bürgern und der Politik konkrete Verbesserungen erzielt werden können.
Die NÖs-Senioren Krems-Stadt haben sich das Ziel gesetzt, durch diese Initiative nicht nur auf die Missstände aufmerksam zu machen, sondern auch einen Dialog zwischen den verschiedenen gesellschaftlichen Akteuren zu fördern. Dies könnte langfristig zu einem Umdenken und zu einer höheren Sensibilität für die Belange älterer Menschen führen. Die Rückmeldungen der Bürgerinnen und Bürger werden von großer Bedeutung sein, um gezielte Verbesserungen herbeizuführen.
Zusammenfassend lässt sich festhalten, dass die Initiative der NÖs-Senioren Krems-Stadt einen wichtigen Schritt in Richtung Barrierefreiheit und soziale Teilhabe darstellt. Es liegt nun an der Bevölkerung, sich aktiv zu beteiligen und das Bewusstsein für die Notwendigkeit von Achtsamkeit und Rücksichtnahme im öffentlichen Raum zu schärfen. Nur durch gemeinsames Handeln kann eine positive Veränderung erreicht werden, die allen Bürgerinnen und Bürgern zugutekommt.