VP Krems Süd fordert Sofortmaßnahmen für mehr Sicherheit im Kreuzungsbereich Brunnfeldgasse / Jägerweg / Steinhagenweg in Brunnkirchen

Dringlichkeitsantrag von Stadtrat Martin Sedelmaier im Gemeinderat eingebracht – Gefahr für Kinder und Radfahrer muss rasch entschärft werden. SPÖ und Kommunisten verweigern Zustimmung.

Brunnkirchen/Krems – Der Kreuzungsbereich Brunnfeldgasse / Jägerweg / Steinhagenweg gilt seit Jahren als sicherheitstechnische Problemzone – besonders für Kinder im Umfeld von Kindergarten und Spielplatz sowie für Radfahrerinnen und Radfahrer. Obwohl im gesamten Ortsgebiet Tempo 30 gilt (mit Ausnahme der Brunnkirchner Hauptstraße), kommt es laut Anrainerinnen und Anrainern regelmäßig zu gefährlichen Situationen und beinahe täglichen Beinahe-Kollisionen. Besonders kritisch ist die Einmündung des Steinhagenwegs, da herannahende Radfahrerinnen und Radfahrer von einbiegenden PKW-Lenkern häufig zu spät wahrgenommen werden. Dazu die VP-Ortsparteiobfrau Manuela Kremser, die die Situation vor Ort gut kennt, da sie selbst Enkelkinder im betroffenen Kindergarten hat:

“Brunnkirchen wächst – und damit steigen auch die Anforderungen an die Verkehrssicherheit. Die Anrainerinnen und Anrainer weisen seit Jahren auf die Gefahrenstelle hin. Es darf nicht erst ein schwerer Unfall passieren, bevor die notwendigen Schritte gesetzt werden. Wir erwarten uns eine rasche Umsetzung der vorgeschlagenen Maßnahmen.”

Die Situation verschärft sich zusätzlich durch die Errichtung einer neuen Wohnhausanlage im Bereich des Friedhofs. Das steigende Verkehrsaufkommen erhöht die Belastung für die Bevölkerung spürbar – ein Unfall im Jahr 2025 hat bereits deutlich gemacht, dass dringender Handlungsbedarf besteht. So macht StR Ökr martin Sedelmaier im Gemeinderat deutlich:

„Die Situation vor Ort ist für viele Familien nicht mehr tragbar. Wenn im Umfeld eines Kindergartens und eines Spielplatzes regelmäßig Beinahe-Unfälle passieren, müssen wir handeln – und zwar sofort. Mit einfachen Maßnahmen wie Bodenmarkierungen und klarer Beschilderung können wir die Sicherheit kurzfristig deutlich erhöhen.“

In der Gemeinderatssitzung am 25. März 2026 brachte Stadtrat ÖkR Martin Sedelmaier daher einen Dringlichkeitsantrag ein. Gefordert werden unter anderem Bodenmarkierungen („Haifischzähne“) zur Kennzeichnung der Wartepflicht sowie eine klare Beschilderung zur Rechtsregel, wie sie sich bereits in der Mitterau ebenfalls als notwendig erwiesen hat. Vbg. Dr. Florian Kamleitner betont:

„Gerade im unmittelbaren Umfeld von Kindergarten und Spielplatz müssen wir höchste Sicherheitsstandards gewährleisten. Der Dringlichkeitsantrag zeigt klar auf, wo die Stadt kurzfristig und ohne großen Aufwand aktiv werden kann. Der Schutz der schwächsten Verkehrsteilnehmer – unserer Kinder – hat absolute Priorität.“

 

Bild: Vbgm. Dr. Florian Kamleitner, Manuela Kremser, Hertha Gründl und StR ÖkR Martin Sedelmaier weisen auch auf das Pflegeheim im Kreuzungsbereich hin