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Zukunftsfragen: Volkspartei Krems gibt die Antworten, die Resch verweigert

3 Fragen zu den Themen Veranstaltungszentrum, Anbindung des Zentrums an die Donau und Parken in Krems hat die Volkspartei Krems Bürgermeister Resch gestellt. Während er genau 100 Tage später den Kremserinnen und Kremsern Antworten weiter verweigert, liefert sie die Volkspartei – den Auftakt machen die Pläne zu einem neuen Veranstaltungszentrum für Krems.

Unverantwortlich finden Vizebürgermeister Martin Sedelmaier und Stadtrat Thomas Hagmann das Schweigen des Bürgermeisters zu wichtigen Zukunftsfragen. Ein neues Veranstaltungszentrum? Eine Verbindung des Zentrums mit der Donau? Ein vernünftiges Parkkonzept? In allen Bereichen bleibt Resch den Kremserinnen und Kremsern Antworten schuldig. Statt zu entscheiden, werden veraltete Überlegungen in Arbeitskreisen aufgewärmt. „Krems ist aber zu wichtig, um zu schweigen, Herr Bürgermeister“, sind Sedelmaier und Hagmann überzeugt.

100 Tage des Schweigens sind genug: Jetzt präsentiert die Volkspartei ihre Pläne. „Wo dem Bürgermeister nichts einfällt, geben wir Antworten. Wo er offenbar nicht weiterweiß, helfen wir ihm gerne aus“, erklärt Hagmann. Den Auftakt machen sie mit ihrem Konzept für ein neues Veranstaltungszentrum in Krems. „Für ein solches ist der Standort Eislaufplatz die beste Variante“, ist Sedelmaier überzeugt. Drei Gründe sind dafür ausschlaggebend: Wirtschaftliche Impulse für die Kremser Innenstadt durch eine erhöhte Frequenz, sehr gute öffentliche Erreichbarkeit durch die Bahnhofsnähe und: Es müssen keine neuen Grünflächen versiegelt werden.

Zustand kratzt am Image von Krems

„Für die Schul-, Universitäts-, Kunst- und Kulturstadt Krems ist der Zustand der ‚Österreich-Hallen‘ eine Schande, kritisieren Sedelmaier und Hagmann die jahrelange Untätigkeit von Bürgermeister Resch und der SPÖ. „Dass sogar Schulen für ihre Bälle auswandern müssen, ist eine Peinlichkeit. Mit dem Zerbröckeln der Österreichhallen, bröckelt auch das Image der Stadt“, ergänzt Jugendgemeinderat Patrick Mitmasser. Für Gemeinderätin Doris Berger-Graber ist klar: „Das Angebot für Kultur- und Musikveranstaltungen, insbesondere Konzerte, ist für die Kremserinnen und Kremser mehr als dürftig. Dadurch verlieren wir zudem Wertschöpfung an andere Städte und Gemeinden!“

Mit einem neuen Zentrum hätte Krems eine der Stadt würdige Location für Konzerte, Kabaretts, kleine Messen, Kongresse, Universitätsveranstaltungen, Festivals und Clubbings. Die Infrastruktur könnte bei Sportveranstaltungen wie beim Wachau-Marathon oder den Wachauer Radtagen genutzt werden – und als potentielle Notfalleinrichtung für den Katastrophenschutz dienen.

Anforderungen: Parkplätze, Schallschutz & Mehrfachnutzung

Das Konzept der Volkspartei umfasst eine Tiefgarage mit rund 140 Parkplätzen (die unter der Woche den Parkplatzdruck in der Innenstadt reduzieren könnten), modernen Schallschutz, um die Anrainerinnen und Anrainer zu entlasten, und die Nutzung von Etagen oberhalb des Veranstaltungszentrum.

Den Ort für einen neuen Eislaufplatz sieht das Spitzenduo bei der neuen Badearena. Eine attraktive und bedarfsgerechte Gestaltung ist dabei wichtig für die Mitglieder des Kremser Eislaufvereins, die zahlreichen Hobbyvereine, für die Schülerinnen und Schüler und natürlich für das Publikumslaufen.

Stadtrat Thomas Hagmann: „Seit Jahren wird über ein modernes Veranstaltungszentrum für Krems gesprochen. Statt endlich Entscheidungen zu treffen und rasch umzusetzen, erfindet Resch aber den nächsten Arbeitskreis. Während der Bürgermeister schweigt, haben wir einen klaren Plan.“

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