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Viele Entscheidungen stehen in Krems an:

3 Fragen an Bürgermeister Resch

In den letzten 15 Monate waren alle nur damit beschäftigt, Corona zu bekämpfen und sich um die Pandemie zu kümmern. Das war gut und richtig – jetzt geht es darum, sich wieder unserer Stadt zuzuwenden, so Thomas Hagmann in der jüngsten Aussendung der VP Krems. „Vor allem muss sich die Stadtführung und Bürgermeister Resch endlich um die vielen offenen Fragen und ungelösten Problemen in unserer Stadt kümmern.“, so Hagmann weiter. Offene Fragen beantworten, Handeln statt Zaudern – das ist jetzt das Gebot der Stunde in Krems. Deshalb richtet die Volkspartei 3 Fragen an Bürgermeister Resch und die SPÖ. „Weil Krems endlich Antworten zu dringenden Problemen braucht und nicht weiter warten kann.“, so Hagmann.

 

Frage 1 an Bgm. Resch: Kommt eine Parkgarage oder werden vereinfachte Parkzonen eingeführt?

Das Thema Parken und die unübersichtlichen Parkzonenregelungen sorgen bei den Kremserinnen und Kremsern schon lange für Unmut. Für die meisten sind die Regelungen verwirrend, ein vernünftiges Parkleitsystem zur Besucherlenkung sucht man bis heute vergebens, beschreibt Hagmann die aktuelle Situation. „Schon oft wurde das Problem thematisiert und rasche Lösungen versprochen – passiert ist außer Gebührenerhöhungen gar nichts.“, fasst Hagmann zusammen. Auch eine Parkgarage im Stadtzentrum, wie es sie zum Beispiel in Tulln bereits gibt und in St. Pölten demnächst errichtet wird, wurde schon häufig versprochen. Krems brauche endlich eine Antwort, wie es mit dem Parken weitergeht, um die Innenstadt zu beleben und so wichtige Arbeitsplätze zu sichern, insistiert Hagmann. „Daher fragen wir Bürgermeister Resch und seine SPÖ: Welches Konzept wollen Sie umsetzen: Eine Parkgarage oder einfachere Parkzonen? Krems braucht eine Antwort.“

 

Frage 2 an Bgm. Resch: Kommt das Veranstaltungszentrum in Zentrumsnähe oder am Stadtrand?

Über 20.000 Schülerinnen und Schüler bzw. Studentinnen und Studenten haben in Krems ihren Bildungsmittelpunkt. Was fehlt ist ein Krems-würdiges Veranstaltungszentrum, weiß Hagmann, für Schulbälle, Clubbings, Kabaretts, Konzerte, Kongresse oder als Katastropheninfrastruktur, wie zuletzt als Test- und Impfstraße im Kampf gegen die Corona-Pandemie. Bereits 2009 sprach Resch selbst von einem „Projekt für ein Veranstaltungszentrum auf dem Areal des jetzigen Eislaufplatzes“. Passiert ist bis jetzt nichts, so Hagmann weiter. Nun ist wiederum ein neuer Standort am Stadtrand im Gespräch. Hagmann fordert eine Antwort: „Wohin kommt das dringend benötigte Veranstaltungszentrum? Krems braucht hier endlich eine Entscheidung. Daher fragen wir Bürgermeister Resch und seine SPÖ: Welchen Standort des Veranstaltungszentrums wollen Sie umsetzen: Im Zentrum oder am Stadtrand? Krems braucht eine Antwort.“

Frage 3 an Bgm. Resch: Kommt eine Flaniermeile nach Tullner Vorbild oder bindet man Krems durch die Sportmeile besser an die Donau an?

Während Tulln eine international ausgezeichnete Promenade mit einer attraktiven Anbindung an die Innenstadt umgesetzt hat, ist es Krems noch immer nicht gelungen, „Krems von der B3 an die Donau“ zu bringen. Entsprechende Pläne zur fußgänger- und radfahrfreundlichen Erschließung fanden sich im Zuge der langjährigen Debatten über die Anbindung des Stadtzentrums über die Utzstraße an die B3. Auch der Masterplan „Kremser Sportmeile“ aus dem Jahr 2019 sah eine Anbindung des Zentrums an die Donau vor. Hagmann: „Auch hier ringt die Stadtführung seit Jahren um eine Entscheidung – und die Kremser haben das Nachsehen. Daher fragen wir Bürgermeister Resch und seine SPÖ: Was wird umgesetzt: Eine Flaniermeile oder eine Sportmeile? Krems braucht eine Antwort.“

 

„Krems darf Anschluss an andere NÖ-Städte nicht verpassen“

Die Spitze des Krems-Quartetts – Vizebürgermeister Martin Sedelmaier und Wirtschaftsstadtrat Thomas Hagmann – appelliert an BGM Resch: „Wir fordern von Bürgermeister Resch ein Paket, das sich endlich um diese offenen Fragen kümmert. Nur wenn offene Fragen entschieden werden, kann es aufwärts gehen.  Krems muss an die anderen niederösterreichischen Städte anknüpfen, sonst droht Krems an Bedeutung zu verlieren.“, ist Hagmann besorgt und fordert rasche Entscheidungen.

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