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Über 50 Tage: Resch bleibt Antworten auf Zukunftsfragen schuldig.

Ende Juni hat die Volkspartei Krems Bürgermeister Resch drei Fragen zu zentralen Zukunftsthemen der Stadt gestellt. Über 50 Tage später wartet Krems weiter – der Bürgermeister vertröstet weiter und bleibt Antworten schuldig.

Jahrelang wurden in Krems wichtige Zukunftsfragen aufgeschoben, statt Entscheidungen zu treffen und Probleme anzugehen. In einer Zeit, in der andere Städte wichtige Projekte angehen, um mit Schwung aus der Corona-Krise zu kommen, spielt Bürgermeister Resch weiter auf Zeit – Zeit, die Krems nicht hat.

Eine Lösung des Parkproblems zur Belebung der Innenstadt, ein Veranstaltungszentrum für die Bildungs- und Kulturstadt Krems oder die Anbindung von Krems an die Donau. „Krems braucht dringend Antworten auf lange Zeit ungelöste Probleme. Wer sonst, als der Bürgermeister, soll diese Antworten liefern? So läuft Krems Gefahr, zurückzufallen“, erklären Stadtrat Thomas Hagmann und Vizebürgermeister Martin Sedelmaier und erneuern ihre 3 Fragen an Bürgermeister Resch.

  • Kommt eine Parkgarage oder werden vereinfachte Parkzonen eingeführt?
  • Kommt das Veranstaltungszentrum in Zentrumsnähe oder am Stadtrand?
  • Kommt eine Flaniermeile nach Tullner Vorbild oder bindet man Krems durch die Sportmeile besser an die Donau an?

Der Bürgermeister vertröstet die Kremserinnen und Kremser weiter. „Er hat auf die Budgetsteuerungsgruppe verwiesen, aber auch mehrere Wochen nach dieser wartet Krems noch immer auf die Antworten zu den 3 Fragen. Umso bitterer, als es darüber hinaus noch viele weitere Probleme zu lösen gäbe“, so Hagmann. Sedelmaier ergänzt: „Am 22. September ist Gemeinderatssitzung. Bis dahin ist wieder ein Monat vorbei. Verlorene Zeit für die Zukunft der Stadt.“ Eines steht für Hagmann und Sedelmaier fest: „Wir werden nicht aufhören vom Bürgermeister Antworten, Entscheidungen und endlich die nötigten Handlungen zu fordern.“

 

Die 3 Fragen an BGM Resch noch einmal im Detail

Frage 1 an Bgm. Resch: Kommt eine Parkgarage oder werden vereinfachte Parkzonen eingeführt?

Das Thema Parken und die unübersichtlichen Parkzonenregelungen sorgen bei den Kremserinnen und Kremsern schon lange für Unmut. Für die meisten sind die Regelungen verwirrend, ein vernünftiges Parkleitsystem zur Besucherlenkung sucht man bis heute vergebens. Schon oft wurde das Problem thematisiert und rasche Lösungen versprochen – passiert ist außer Gebührenerhöhungen gar nichts. Vor allem für die Innenstadtbelebung braucht es eine Lösung. Krems braucht eine Antwort.

Frage 2 an Bgm. Resch: Kommt das Veranstaltungszentrum in Zentrumsnähe oder am Stadtrand?

Über 20.000 Schülerinnen und Schüler bzw. Studentinnen und Studenten haben in Krems ihren Bildungsmittelpunkt. Was fehlt ist ein Krems-würdiges Veranstaltungszentrum für Schulbälle, Clubbings, Kabaretts, Konzerte, Kongresse oder als Katastropheninfrastruktur, wie zuletzt als Test- und Impfstraße im Kampf gegen die Corona-Pandemie. Bereits 2009 sprach Resch selbst von einem „Projekt für ein Veranstaltungszentrum auf dem Areal des jetzigen Eislaufplatzes“. Passiert ist bis jetzt nichts. Nun ist wiederum ein neuer Standort am Stadtrand im Gespräch. Krems braucht eine Antwort.

Frage 3 an Bgm. Resch: Kommt eine Flaniermeile nach Tullner Vorbild oder bindet man Krems durch die Sportmeile besser an die Donau an?

Während Tulln eine international ausgezeichnete Promenade mit einer attraktiven Anbindung an die Innenstadt umgesetzt hat, ist es Krems noch immer nicht gelungen aus „Krems an der B3“ zu „Krems an der Donau“ zu machen. Entsprechende Pläne zur fußgänger- und radfahrfreundlichen Erschließung fanden sich im Zuge der langjährigen Debatten über die Anbindung des Stadtzentrums über die Utzstraße an die B3. Auch der Masterplan „Kremser Sportmeile“ aus dem Jahr 2019 sah eine Anbindung des Zentrums an die Donau vor. Auch hier ringt die Stadtführung seit Jahren um eine Entscheidung. Krems braucht eine Antwort.

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