Zum Inhalt springen

Planschbecken statt Freibad? Nächstes Resch-Versprechen wird nicht eingelöst

Der Bürgermeister hat Krems ein neues Bad versprochen. Doch von seinen großen Ankündigungen bleibt immer weniger übrig – ein Bauteil nach dem anderen wird gestrichen. Und trotzdem könnte sich die Stadt finanziell heillos übernehmen. Das nächste Versprechen, das Resch nicht einlöst.

 

Das neue Bad für Krems ist das Prestigeprojekt für Bürgermeister Reinhard Resch. Doch auch hier zeigt sich ein Muster seiner Politik: Zuerst wird sehr viel versprochen. Dann wird verzögert, verschoben und vertröstet. „Von Reschs vollmundigen Ankündigungen bleibt immer weniger übrig“ ist Stadtrat Thomas Hagmann verärgert. Seit Jahren redet der Bürgermeister Resch öffentlich von einem Bad, das alle Stückerl spielt. Im stillen Kämmerlein wird jetzt nach und nach zusammengestrichen. „Und trotzdem deutet vieles darauf hin, dass sich die Stadt das Vorhaben nicht leisten kann. Der Bürgermeister soll den Kremserinnen und Kremsern endlich sagen, was Sache ist. Schluss mit den Taschenspielertricks“, so Hagmann.

 

Immer mehr wichtige Bauteile gestrichen

Eine Sauna? Gestrichen. Ein Außenbecken? Dahin. Die Schwimmhalle? Verkleinert. Beachvolleyballplätze? Nicht im Budget. Ein Trainingsraum für Leistungsschwimmer? Nicht mehr vorgesehen.

 

Zusätzlich wurde zuerst die Brücke zur Donau gestrichen und dann auch noch der Abgang. Die fehlende Donauanbindung ist eine weitere verpasste Chance. Während nach außen schon so getan wird, als würde das Bad bereits stehen, wird im Geheimen munter weiter gestrichen. „Wenn es so weitergeht, bleibt von Reschs Bad nur ein Planschbecken übrig – und dennoch kann keiner sagen, ob es sich finanziell ausgeht. Krems braucht ein Bad. Der Bürgermeister ist aber nicht in der Lage, sein Prestigeprojekt auch ins Ziel zu bringen“, kann Hagmann nur den Kopf schütteln.“, meint Hagmann.

 

Der Bürgermeister schickt andere vor, um den Mitbewerbern, die längst nicht mehr eingebunden werden, die Schuld zu geben. Für Stadtrat Thomas Hagmann passt auch das ins Muster: „Die Kremser haben ein Recht darauf, dass ihr Bürgermeister Versprechen einlöst. Stattdessen ist das Badprojekt ein weiteres Beispiel für Reschs Taktik des Verzögerns und Vertröstens.“

Zurück