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„Krems-Quartett“ der Volkspartei startet.

Abstimmung zeigt nervöse SPÖ.

Das neue „Krems-Quartett“ mit Vizebürgermeister Martin Sedelmaier, Stadtrat Thomas Hagmann und den neuen Gemeinderäten Doris Berger-Grabner und Patrick Mitmasser hat mit der Gemeinderatssitzung am Mittwochabend auch offiziell die Arbeit aufgenommen. Abstimmung zeigt Nervosität bei der SPÖ.


Jetzt ist es amtlich: Mit der Gemeinderatssitzung am Mittwochabend hat das neue „Krems-Quartett“ der Volkspartei die Arbeit offiziell aufgenommen. Martin Sedelmaier übernahm das Amt des Vizebürgermeisters, Thomas Hagmann jenes des Wirtschaftsstadtrates und Doris Berger-Grabner sowie Patrick Mitmasser zogen in den Gemeinderat ein.


Der neue Vizebürgermeister Martin Sedelmaier freute sich nach der Sitzung auf die Arbeit mit dem neuen Team: „Unser Motto ist: Für Krems – kraftvoll und kämpferisch. Weil voller Einsatz nicht nur das ist, was unsere Stadt braucht, sondern auch, was sie verdient. Es gibt viel zu tun.“


Nach der personellen Neuaufstellung folgt die inhaltliche
Nach der Angelobung der neuen Gemeinderäte und der Wahl Sedelmaiers zum Vizebürgermeister wird sich die Volkspartei Krems auch inhaltlich neu aufstellen. Sedelmaier: „Wir werden in den nächsten Wochen im Team der Volkspartei über die Akzente unserer Arbeit entscheiden. Eines ist klar: Die Volkspartei ist nicht da, um ‚Ja und Amen‘ zu sagen.“


Abstimmungsergebnis: Nervöse SPÖ?
Bei der Wahl des der Volkspartei zustehenden Vizebürgermeisters stimmten einige nicht für den nominierten Kandidaten oder enthielten sich, sondern versuchten, mit ihrer Stimme für eine andere Kandidatin zu provozieren. Ein Bruch der demokratischen Tradition, wie ihn SPÖ-Vertreter zuvor durchklingen haben lassen.


Stadtrat Thomas Hagmann zeigt sich verwundert: „Offenbar sind einige in der SPÖ nervös. Nach außen gibt Bürgermeister Resch vor, für Zusammenarbeit zu sein. Kaum kommt ein wenig Kritik, kann die SPÖ damit aber nicht umgehen. Es hat für diesen Bruch der demokratischen Tradition gereicht, dass wir angekündigt haben, Maßnahmen daran zu messen, was gut für Krems ist – nicht für die Bürgermeisterpartei. Eigentlich sollte das doch selbstverständlich sein.“


Genauso sehen das Doris Berger-Grabner und Patrick Mitmasser: „Es zählt, was für Krems gut ist, nicht was der Mehrheitspartei entgegenkommt. Wenn dieser Hinweis schon so hohe Wellen schlägt und die SPÖ offenbar nervös macht, sagt das einiges über das Amtsverständnis aus.“

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