Zum Inhalt springen

Krems darf nicht zubetoniert werden! Wann handeln Sie, Herr Resch?

Von 2011 bis 2021 wurden in Krems 1804 neue Wohnungen errichtet. Im selben Zeitraum betrug das Bevölkerungswachstum nur 872 Personen. Die Anzahl der Hauptwohnsitzer und der Haushalte war zuletzt sogar rückläufig. Gleichzeitig steigt die Zahl der Leerstände – die Innenstadt wird entvölkert. Während andere Städte reagieren, lässt man in Krems die zügellose Verbauung wertvollen Grünlands einfach geschehen, weil wichtige Entscheidungen verzögert, verschoben und verschleppt werden. Vizebürgermeister Martin Sedelmaier und Thomas Hagmann fordern, dass Bürgermeister Resch endlich reagiert: „Herr Bürgermeister, Krems darf nicht zubetoniert werden. Wann handeln Sie, Herr Resch?“

In Krems schreitet die Versiegelung von Grünflächen zügig voran – es entsteht ein Wohnbau nach dem anderen. Gleichzeitig werden aktuell hunderte Wohnungen, aber auch Häuser, zur Miete oder zum Kauf angeboten. „In Krems werden Marillengärten, Weingärten und wertvolle Grünflächen zubetoniert. Die Stadt verliert Stück für Stück an Lebensqualität“, erklärt Stadtrat Thomas Hagmann. Vizebürgermeister Martin Sedelmaier ergänzt: „Die versiegelten Flächen nehmen zu, gleichzeitig steigt die Zahl der leerstehenden Häuser und Wohnungen. Es ist offensichtlich, dass etwas nicht stimmt. Seit Jahren hat Bürgermeister Resch verabsäumt, etwas dagegen zu unternehmen“, so Vizebürgermeister Martin Sedelmaier.

Wie in vielen anderen Bereichen ist Bürgermeister Resch auch in diesem Bereich säumig. Wie in vielen anderen Bereichen zeigen andere Städte vor, dass es möglich ist zu handeln. „Ein Problem ist, dass Maßnahmen gegen die Verbauung lange brauchen, um Wirkung zu zeigen. Umso wichtiger ist es, das Thema nicht weiter zu verschieben und zu verzögern, sondern es endlich anzugehen“, so Hagmann.

Bloße Lippenbekenntnisse wie zuletzt bei einer Klimakonferenz reichen nicht aus. Worte allein stoppen die Verbauung von Krems und die Versiegelung wertvoller Flächen nicht. Worte allein helfen auch dem Klima nicht. Deshalb – so Hagmann und Sedelmaier – einmal mehr die Frage: „Wann lassen Sie den Worten Taten folgen? Wann handeln Sie, Herr Resch?“

Zurück