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Corona-Hotspot Krems – VP an Resch: Rasch Gegenmaßnahmen setzen, statt Kindern die Schuld zu geben.

Mit einer 7-Tage-Inzidenz jenseits der 400er-Marke ist Krems derzeit der Corona Hotspot Österreichs. Medial wird die Explosion der Fälle mit dem Wachauer Volksfest in Verbindung gebracht. Statt sich aber genau mit den Ursachen zu befassen, jetzt die richtigen Schlüsse zu ziehen und rasch Gegenmaßnahmen einzuleiten, schiebt Bürgermeister und Mediziner Reinhard Resch die Verantwortung ab: Reiserückkehrer und Kinder sollen die hohen Zahlen verursacht haben, meinte er. Über das Volksfest habe es einen einstimmigen Beschluss des Gemeinderats gegeben – richtig ist vielmehr, dass im Gemeinderat eine Förderung für Sicherheitsmaßnahmen beschlossen wurde.

Für Martin Sedelmaier, Stadtparteiobmann der Volkspartei, ist das der falsche Weg: „Die Frage ist: Wo liegen die Ursachen? Die noch viel wichtigere Frage ist: Welche Konsequenzen müssen wir ziehen? Was muss jetzt geschehen – wo muss jetzt gehandelt werden? All das sind die Fragen, die der Bürgermeister jetzt beantworten muss. Mit Vermutungen und Schuldzuweisungen wird das nicht gelingen. Der Bürgermeister hat gemeint, er übernimmt die Verantwortung. Jetzt ist die Zeit, dieser Verantwortung gerecht zu werden, die Ursachen zu finden und die richtigen Konsequenzen zu ziehen. Denn zukunftsfähige Politik heißt: Wer regiert muss Handeln, statt mit dem Finger auf angeblich Schuldige zu zeigen.“

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