Zukunft der Kremser Kunsteisbahn

Machbarkeitsstudie für moderne Sportinfrastruktur gestartet

 

Mit dem bevorstehenden Saisonstart rückt die Zukunft der über 60 Jahre alten Kunsteisbahn in den Fokus. Während andernorts über Schließungen diskutiert wird, steht die Volkspartei Krems geschlossen hinter dem langfristigen Erhalt des Eislaufangebots. Um eine sportlich sinnvolle und finanzierbare Lösung zu sichern, wurde Ende September eine umfassende Machbarkeitsstudie beschlossen. Diese untersucht potenzielle Standorte, Bauvarianten sowie Errichtungs- und Betriebskosten. Die Ergebnisse sollen dem Gemeinderat im Laufe des Jahres 2027 als verlässliche Entscheidungsgrundlage dienen.

Bedarfsgerechte Planung und Vereins-Einbindung

Die alternde Anlage und immer wärmere Winter fordern den Betrieb zunehmend heraus. Dennoch bleibt die Eisbahn eine der wichtigsten Wintersportstätten für Familien, Schulen und Vereine. Am 9. November startet der erste gemeinsame Planungstermin mit dem Büro Raumkunst unter aktiver Einbindung der betroffenen Vereine, die bereits vorab wertvolle Anregungen eingebracht haben. Ziel ist eine energieeffiziente Anlage, die durch zusätzliche Nutzungsmöglichkeiten außerhalb der Eissaison einen ganzjährigen Mehrwert für die Stadt bietet.

Kunsteisbahn und Trainingshalle im Gesamtkonzept

Da in Krems auch zusätzliche Hallenflächen für Sportarten wie Handball und Sportakrobatik dringend benötigt werden, prüft die Studie direkt Varianten für den Bau einer zusätzlichen Trainingshalle mit. Die Volkspartei Krems betont hierbei die Wichtigkeit einer vorausschauenden Stadtentwicklung, bei der Standorte im Zusammenspiel mit Schulen und bestehenden Sportstätten betrachtet werden, um Infrastruktur optimal gemeinsam zu nutzen. Parallel dazu werden bereits im Vorfeld sämtliche Fördermöglichkeiten ausgelotet, um ein wirtschaftlich tragfähiges Projekt auf Schiene zu bringen.

Die neue Eislaufsaison startet übrigens am 13. November mit der traditionellen Eisdisco.