Archiv

Zukunftsfragen: Volkspartei Krems gibt die Antworten, die Resch verweigert

3 Fragen zu den Themen Veranstaltungszentrum, Anbindung des Zentrums an die Donau und Parken in Krems hat die Volkspartei Krems Bürgermeister Resch gestellt. Während er über 100 Tage später den Kremserinnen und Kremsern Antworten weiter verweigert, liefert sie die Volkspartei. Nach dem Auftakt mit den Plänen zum Veranstaltungszentrum präsentiert die Volkspartei Krems die Pläne zur Anbindung von Krems AN DIE Donau.

Unverantwortlich finden Vizebürgermeister Martin Sedelmaier und Stadtrat Thomas Hagmann das Schweigen des Bürgermeisters zu wichtigen Zukunftsfragen. Ein neues Veranstaltungszentrum? Eine Verbindung des Zentrums mit der Donau? Ein vernünftiges Parkkonzept? In allen Bereichen bleibt Resch den Kremserinnen und Kremsern Antworten schuldig. „Krems ist aber zu wichtig, um zu schweigen, Herr Bürgermeister“, bekräftigen Sedelmaier und Hagmann, die nun ihre Pläne zu Krems AN DIE Donau präsentieren.

„Die Stadt wird dem Namen ,Krems an der Donau‘ nicht gerecht“, so das VP Spitzenduo. Während Tulln eine international ausgezeichnete Promenade mit einer attraktiven Anbindung an die Innenstadt umgesetzt hat, ist es in Krems noch immer nicht gelungen, „Krems an der B3“ zu „Krems an der Donau“ zu machen. „2019 wurde das Konzept der Kremser Sportmeile mit einer Anbindung an die Donau präsentiert. Und was ist seither geschehen? Nichts!“, fasst Vizebürgermeister Martin Sedelmaier die bisherigen Aktivitäten der SP-Stadtregierung kurz zusammen.

Grüngürtel von der Innenstadt an die Donau

Für die ÖVP Krems ist die Lösung eine direkte Verbindung von der Utzstraße mit einer Brücke über die B3 bis an die Donaupromenade als Naherholungsgebiet. „Das Ziel ist ein Grüngürtel vom Steinertor über Stadtpark und Utzstraße bis an die Donau. Damit wird eine sichere und barrierefreie Achse für Fußgänger und Radfahrer geschaffen, die die Verbindung zwischen der Innenstadt und der Donau für die Kremserinnen und Kremser schafft“, so Stadtrat Thomas Hagmann, der die aktuell attraktiven Förderungen vonseiten der öffentlichen Hand für die Errichtung von Radwegen betont.

Denn die aktuelle Wegführung mündet von der Ecke Heinemannstraße/Bahnzeile unter der Eisbahnunterführung in der Strandbadstraße. „Die Wegbreite hat an der schmalsten Stelle 71 Zentimeter und stellt Kinderwägen und Rollstuhlfahrer:innen vor große Probleme. Auch die Steigung der Strandbadstraße ist grenzwertig und für ältere Personen eine Qual“, führt Sedelmaier aus.

Sicherer Weg für Schüler:innen, schnellster Weg vom Osten Krems‘ in die Innenstadt

Für Bildungsstadträtin Sonja Hockauf-Bartaschek ist die „die Wegführung für die Schülerinnen und Schüler auf dem Weg zur Sporthalle, zur Badearena oder zum Bundessportplatz ein unkalkulierbares Sicherheitsrisiko. Das Problem muss rasch gelöst werden.“ Der neue, sicherere Weg würde über die Edmund-Hofbauer bis zur Utzstraße führen. Gemeinderätin Edith Gruber hebt die Vorteile für die Kremser Bevölkerung hervor: „Diese Route wäre die schnellste und sicherste für die Bürgerinnen und Bürger aus der Mitterau oder Lerchenfeld in die Kremser Innenstadt.“

Dem Trend folgen

„Chancen sehen und Chancen nutzen“, nennen Sedelmaier und Hagmann das Credo: „Die beiden größten Juwele der Stadt sind die historische Altstadt und die Donau. Daher ist der Grüngürtel das Gebot der Stunde, wenn wir über die Attraktivität einer Stadt, sanften Verkehr und die Schaffung von Naherholungsflächen sprechen“, sind beide überzeugt. Der Trend bestätigt sich auch in Zahlen: Im Vorjahr wurden 13% mehr Räder verkauft als 2019. Zudem gewinnt der Wirtschaftszweig Radtourismus immer mehr an Bedeutung, von dem Krems immens profitieren könnte und der Wertschöpfung und Arbeitsplätze schafft.

Zurück