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VP gibt Antworten auf Zukunftsfragen, die Resch verweigert: Mehr Parkplätze und ein Tarif für einfaches Parken

Nach den Plänen zu einem neuen Veranstaltungszentrum und Lösungen, um Krems an die Donau zu bringen, präsentiert die Volkspartei jetzt ihre Vorschläge zum Thema Parken: Mehr Parkplätze und ein Tarif für die Stadt – statt der von Resch geplanten weiteren Verkomplizierung. Während der Bürgermeister seit mehr als 100 Tagen keine Antworten auf die 3 Fragen zur Kremser Zukunft findet, hat die Volkspartei damit ihre Lösungen präsentiert.

Verbindung des Zentrums mit der Donau? Ein vernünftiges Parkkonzept? In allen Bereichen bleibt Resch den Kremserinnen und Kremsern Antworten schuldig. „Mit Abwarten, Wegducken und Schweigen wird Krems nicht besser“, kritisierten Vizebürgermeister Martin Sedelmaier und Stadtrat Thomas Hagmann die Mutlosigkeit und mangelnde Diskussionsbereitschaft von Bürgermeister Resch. Was Resch verweigert, liefert die Volkspartei Krems: Antworten auf diese Fragen. Nach Vorschlägen zu einem neuen Veranstaltungszentrum und zur Anbindung der Innenstadt an die Donau, jetzt Lösungen zum Thema Parken.

Parken bleibt die Achillesferse von Krems

Zur Parkzonenregelung forderte die Resch-SPÖ 2011 selbst medienwirksam: „Sofort aussetzen, neu planen, besser umsetzen.“ 10 Jahre, eine gescheiterte Volksbefragung im Jahr 2014 und X Planungsgruppen später ist das Problem nicht annähernd gelöst. Im Gegenteil: das Ergebnis der letzten Parkgruppe ist unter anderem: Eine weitere, rote Zone. „Resch hat das Problem nicht gelöst, sondern macht es noch komplizierter. Die Parkgebühren wurden verdoppelt – das ist das magere Ergebnis der vergangenen 10 Jahre“, so Sedelmaier. 

„Es werden die falschen Fragen gestellt. Garniert mit einer großen Portion Mutlosigkeit ist das Resultat eine weitere Verkomplizierung der Parkzonenregelung in Krems. Mit einer weiteren Zone, Bodenmarkierungen und ein paar Verkehrsschildern lässt sich Mobilität in Krems nicht steuern“, erklärt Hagmann, der 3 große Interessensgruppen für das Parken im Stadtzentrum sieht: „Anrainer, Arbeitnehmer und Gäste – diese Gruppen gilt es unter einen Hut zu bringen.“ Daraus ergeben sich für ihn die Anforderungen: „Für die Anrainer muss der Parkplatz nah an den eigenen 4 Wänden sein, für Arbeitnehmer günstig und Gäste müssen bequem einen Parkplatz finden können.“

Lösung: Mehr Parkplätze, ein Tarif und ein Parkleit- undParklenksystem

Die Konzepte der Volkspartei gehen Hand-in-Hand: Mit dem neuen Veranstaltungszentrum am Areal des Eislaufplatzes mit 140 neuen Parkplätzen wären in Verbindung mit der fußläufigen Überquerung der B3 zu den Freizeitbetrieben und an die Donau mit einem Schlag mehrere Parkplatzprobleme gelöst. „Unter der Woche wären untertags 140 zusätzliche Parkplätze für die Innenstadt vorhanden, welche gleichzeitig am Abend für Kultur-, Musik- und Sportveranstaltungen und am Wochenende für die Freizeitbetriebe und Erholungssuchende zur Verfügung stehen“, so Gemeinderätin Petra Breith.

Für Hagmann stehen Vereinfachung und Übersichtlichkeit im Fokus: „Viele meiden mittlerweile Krems, weil die Irrfahrten zur Parkplatzsuche zermürbend, Parkplätze rar und das Parksystem kompliziert ist.“ „Die Lösung ist ganz einfach: mehr Parkplätze, ein Tarif und ein vernünftiges Parkleit- und Parklenksystem“, so Gemeinderat Jürgen Kreibich. Mehr Parkplätze werden durch die Parkgarage unter dem Veranstaltungszentrum geschaffen. Ein Tarif bedeutet gleiche Parkgebühren, egal, wo man parkt. Mit einem digitalen Parkleitsystem – 83 Prozent der Österreicher ab 15 Jahren benutzen ein Smartphone – werden Ortsunkundige vor Irrfahrten bewahrt und mit einem Parklenksystem können Arbeitnehmer mit vergünstigten Tickets tagsüber an weniger frequentierten Orten, etwa bei den Freizeitbetrieben, parken

 

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