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Volkspartei stellt sich neu auf.

Für Krems: Kraftvoll und kämpferisch.

Die Volkspartei Krems macht den ersten Schritt auf ihrem neuen Weg: Im Parteivorstand wurde nicht nur ein neuer Vizebürgermeister nominiert – sondern ein neues Quartett für Krems.

Stadtparteiobmann Martin Sedelmaier hat es nach dem Rückzug Erwin Krammers aus der Stadtpolitik angekündigt: Bis Mitte Mai werde das Team der Volkspartei dessen Nachfolger bestimmen. Jetzt ist klar: Die Volkspartei hat nicht nur einen neuen Vizebürgermeister nominiert – sie setzt mit einer umfassenden Neuaufstellung einen ersten Schritt auf ihrem neuen Weg in die Zukunft. Einen großen Schritt, wie Sedelmaier betont: „Wir haben ein Krems-Quartett nominiert. Ein Quartett, das sich ab sofort für Krems einsetzen wird.“

Die Volkspartei demonstrierte dabei Geschlossenheit: Einstimmig wurde Sedelmaier im Parteivorstand als Vizebürgermeister nominiert. Ebenso wie Thomas Hagmann als Wirtschaftsstadtrat sowie Doris Berger-Grabner und Patrick Mitmasser als neue Gemeinderäte. Sie folgen Martina Höllerschmid und Cornel-Constantin Prejban.

Vier Persönlichkeiten, eine Linie.

Es sind vier Persönlichkeiten, mit unterschiedlichem Hintergrund und vielfältigen Kompetenzen – aber mit einer gemeinsamen Linie: Voller Einsatz für Krems – kraftvoll und kämpferisch. „Für das Krems-Quartett zählt nur eines: Nämlich Krems“, erklärt der künftige Vizebürgermeister Sedelmaier: „Das heißt: Zusammenarbeit, wo möglich. Klare Kritik, wo nötig.“

Man habe sich in den vergangenen Jahren oft fragen müssen, ob etwas zum Wohle der Stadt gemacht wird – oder weil es politisch für die derzeit stärkste Partei nützlich scheint, meint der designierte Wirtschaftsstadtrat Thomas Hagmann. Er unterstreicht: „Es darf keine Rolle spielen, was dem Bürgermeister nützt. Sondern nur, was Krems braucht.“

„Wichtig ist nicht was die SPÖ will. Entscheidend ist, was Krems voranbringt.“

Im Gemeinderat machen Doris Berger-Grabner und Patrick Mitmasser, Obmann der Jungen Volkspartei, die Neuaufstellung komplett. Wissenschaftlerin und Bundesrätin Berger-Grabner vermisst die richtigen Prioritäten: „Wichtig ist nicht, was die SPÖ will. Entscheidend ist, was Krems voranbringt.“ Dafür will sich auch Patrick Mitmasser einsetzen: „Bei Ideen muss endlich die Qualität zählen, nicht, ob sie bequem für die aktuelle Mehrheitspartei sind.“

Die Angelobung des neuen Krems-Quartetts der Volkspartei erfolgt in der Gemeinderatssitzung am 26. Mai.

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